Ferienregion Twistesee zukunftsfähig gestalten

Der Tourismus schafft und erhält Arbeitsplätze und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zum wirtschaftlichen Wohlstand der einheimischen Bevölkerung. Touristische Einrichtungen können von Jedem genutzt werden und tragen zur Erhöhung ihrer Lebensqualität bei. Seit Bau des Twiestesees vor 30 Jahren entwickelte sich in seinem Umfeld ein umfangreiches Freizeitangebot. Auf dieser Grundlage sollte der Fremdenverkehr langfristig gesichert und weiterentwickelt werden.
Touristisches Wachstum ist jedoch kein Selbstläufer und darf nicht dem Zufall überlassen werden. Wir sind schließlich nicht allein, sondern befinden uns im unmittelbaren Wettbewerb mit der Eder- und Diemelsee Region. Die Vielzahl der Angebote: das fürstliche Schloss, die Museen, die Barockarchitektur und natürlich der Twistesee, um nur einige zu nennen, gilt es in Zukunft zusammenzuführen und gemeinsam zu vermarkten. Im Januar 2010 mündeten diese Überlegungen in dem Antrag der FWG-Fraktion, die Stadtverwaltung/den Magistrat zu beauftragen, ein ganzheitliches Konzept zu einer zukunftsfähigen touristischen Entwicklung  der Twistesee-Region zu erstellen. Dabei müssen die Kriterien der Stadt- und der Haushaltsentwicklung beachtet werden. Ein tragendes Standbein ist dabei die Erstellung eines Masterplanes für den Twistesee. Hier entwickelten sich freizeitorientierte Angebote wie Golf, Wasserski, Ferienpark, Baden, Übernachtungsangebote, Gastronomie. Die Angebote müssen zielorientiert weiter entwickelt und sorgsam aufeinander abgestimmt werden. Ziel muss es sein die Rahmenbedingungen und Strukturen für eine kostenneutrale Betreibung des Twistesees zu schaffen. Dies würde u.a. zur Haushaltssanierung beitragen.
Einen Schwerpunkt bildet das Strandbad am Twistesee. Doch dreißig Jahre haben Ihre Spuren an der Anlage hinterlassen. Bei einer Besichtigung des Strandbades informierten sich einige Mitglieder der FWG Bad Arolsen vom tristen, biederen Zustand des Strandbades. Einhelliger Kommentar war: „Nicht sehr ansprechend.“ Um die Anlage den heutigen Anforderungen an ein modernes Strandbad anzupassen sind umfangreiche und kostenintensive Sanierungen erforderlich.
Die Interkommunale Kooperation Nordwaldeck, bestehend aus den Städten Diemelstadt, Volkmarsen, Bad Arolsen und der Gemeinde Twistetal, plant deshalb einen Neubau. Der Kostenanteil, den die Stadt Bad Arolsen zu übernehmen hat beträgt 115 000 Euro bei einem Investitionsvolumen von ca.1, 2 Mio. Euro.
Ein Neubau hätte gegenüber einer Sanierung u.a. folgende Vorteile: Die Kosten für den Unterhalt der Anlage werden geringer. Die Verpachtung gestaltet sich einfacher; das führt zur Sicherung der Pachterträge. Die Besucherzahlen könnten steigen, da die Gäste zukünftig ein modernes und noch attraktiveres Außengelände sowie ein ganzjährig nutzbares Gebäude vorfinden. Die Entwicklungsperspektive für Wetterburg wird verbessert. Ein Neubau bedeutet Aufträge für die heimische Wirtschaft und somit Sicherung von Arbeitsplätzen. Ein neues Strandbad wird eine hohe Strahlkraft in die Region entwickeln und somit einen positiven Effekt auf die Besucherzahlen haben.
Die FWG meint: Welcher Entwurf auch immer für einen Neubau Strandbad umgesetzt wird ist nicht entscheidend, sondern das es geschieht.Wir sagen: „Gebt dem Tourismus eine bessere Chance, denn wenn die touristische Entwicklung nicht mit der Zeit geht, gehen die Touristen mit der Zeit!“